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Ausländische Akademiker müssen Deutschland verlassen

Viele ausländische Studierende, die das Pech hatten gerade zu Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise ihren Abschluss zu machen, sind jetzt gezwungen, Deutschland ohne eine Arbeit zu verlassen.

„Ausländische Absolventinnen und Absolventen hatten auch in der Wirtschaftskrise nur eine einjährige Frist zur Suche eines angemessenen Arbeitsplatzes.“, so Johannes Glembek, Geschäftsführer des Bundesverbandes ausländischer Studierender (BAS). Doch gerade im letzten Jahr war die Wirtschaft mit Einstellungen mehr als zurückhaltend. „Den Betroffenen“, so Glembek weiter „muss die Möglichkeit gegeben werden weiter zu suchen, auch wenn die Jahresfrist überschritten wird. Gerade jetzt, wo die Wirtschaft wieder anläuft und Unternehmen wieder Fachkräfte benötigen. Innenministerien und die zuständigen Ausländerbehörden müssen Ermessensspielräume zu Gunsten der Studierenden und somit auch der Wirtschaft weit möglich nutzen.“

Peixin Xian, Sprecherin des BAS, begrüßt in diesem Zusammen die Forderungen von Sachsens Innenminister Markus Ulbig zur Änderung des Aufenthaltsgesetzes. Ulbig (CDU) fordert eine Gesetzesänderung und die Abschaffung der Beschränkungen des Zugangs ausländischer Studierender zum Arbeitsmarkt. Um Zuwanderung zu ermöglichen, sollen Erwerbsmöglichkeiten für ausländische Studierende während und vor allem nach dem Studium frei gegeben werden. Die Einkommensgrenze für unbefristetes Aufenthaltsrecht soll auf 40.000 Euro absinken. „Damit wird der Forderung des BAS nach einer Gleichstellung deutscher und ausländischer Studierender Rechnung getragen. Diese Vorschläge sind schnellstmöglich rechtlich verbindlich zu beschließen.“, begrüßt Xian ausdrücklich die Vorschläge Ulbigs zur Erleichterung des Zugangs ausländischer Studierender zum deutschen Arbeitsmarkt.

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