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Deutsch-Algerische Wirtschaftsbeziehungen auf neue Grundlage

Die erste Deutsch-Algerische Gemischte Wirtschaftskommission stellt bilaterale Wirtschaftsbeziehungen auf neue Grundlage. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Bernd Pfaffenbach, hat am 8. März 2011 in Berlin gemeinsam mit dem algerischen Minister für Industrie, KMU und Investitionsförderung, Mohamed Benmeradi, die erste Deutsch-Algerische Gemischte Wirtschaftskommission eingerichtet. Im Anschluss an die Unterzeichnung der Vereinbarung fand am 8. und 9. März die erste Sitzung der Gemischten Kommission statt.

Staatssekretär Dr. Pfaffenbach: „Ich freue mich sehr, dass wir den gemeinsamen Wunsch von Präsident Bouteflika und Bundeskanzlerin Dr. Merkel nach Einrichtung einer Gemischten Wirtschaftskommission so schnell umsetzen konnten. Mit einem Investitionsprogramm von 286 Milliarden US-Dollar in den nächsten fünf Jahren ist Algerien ein wichtiger Partner in Nordafrika. Die deutschen Exporte nach Algerien sind im Jahr 2010 mit einem Volumen von 1,4 Milliarden Euro um 32 Prozent gestiegen. Pluralismus und Offenheit sind dabei wichtige Faktoren für eine langfristige und stabile wirtschaftliche Entwicklung.“

Auf der zweitägigen Sitzung der Wirtschaftskommission wurde ein breites Spektrum der bilateralen Zusammenarbeit auf Regierungsebene sowie gemeinsam mit über 60 Vertretern aus Wirtschaft und Verbänden beraten. Der Schwerpunkt lag in den Bereichen Erneuerbare Energien, Aus- und Weiterbildung, Transport und Infrastruktur, Investitionen und Gesundheitswirtschaft. Minister Benmeradi hob angesichts der anstehenden großen Investitionen Algeriens die Chancen für die deutsche Wirtschaft hervor. Algerien sei an einer Diversifizierung der Wirtschaftsbeziehungen interessiert.

Zum Abschluss der Wirtschaftskommission unterzeichneten Minister Benmeradi und Staatssekretär Dr. Pfaffenbach am 9. März ein gemeinsames Protokoll über die deutsch-algerische Zusammenarbeit insbesondere in den Bereichen Energie, Investitionen, Unternehmenszusammenarbeit, ländliche Entwicklung sowie Transport und Infrastruktur.

(Pressemitteilung: BMWi)

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