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Braucht Deutschland mehr Zuwanderung?

Veranstaltungshinweis: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung präsentiert die Nürnberger Gespräche 2011 im historischen Rathaussaal der Stadt Nürnberg am Rathausplatz 2. Am 23. Mai 2011 findet von 18 bis 20 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema: „Braucht Deutschland mehr Zuwanderung“ statt. Die Veranstaltung steht allen Interessenten offen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Teilnehmer

Die Einführung in die Diskussion gibt Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg . Die Moderation übernimmt Gerhard Schröder vom Deutschlandradio. Als Diskutanten zu Besuch sind Heinrich Alt, Mitglied im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, Prof. Dr. Herbert Brücker, Migrationsforscher am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Nürnberg, sowie Dagmar G. Wöhrl, Bundestagsabgeordnete CSU, Nürnberg Nord und Vorsitzende des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Es folgen ein Schlusswort von Dr. Ulrich Maly, dem Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg und ein Imbiss um 20 Uhr. Darüber hinaus werden Fragen aus dem Publikum beantwortet.

Das Thema

Deutschland droht mittel- und langfristig ein Mangel an Fachkräften. Denn nach Schätzungen des IAB schrumpft die Zahl der 15- bis 64jährigen ohne Zuwanderung bis zum Jahr 2050 von 54,3 auf dann gut 33 Millionen. Bei einer jährlichen Nettozuwanderung von 200.000 Menschen wäre lediglich ein Rückgang auf 42,6 Millionen zu erwarten. Zuwanderung kann aber den deutschen Arbeitsmarkt nur dann entlasten, wenn sie nicht primär in die Sozialsysteme erfolgt, sondern wenn die Migranten in den Arbeitsmarkt integriert und keine einheimischen Arbeitskräfte verdrängt werden. Vor diesem Hintergrund ist in der Politik ein heftiger Streit um die Frage entbrannt, ob Deutschland künftig mehr Zuwanderung braucht und wie diese sinnvoll gesteuert werden kann. Dieser Frage wollen wir mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Arbeitsverwaltung auf den Grund gehen.

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