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FDP: Neue Rösler-Ära beginnt

Die FDP stellt sich in der Regierung und Bundestagsfraktion neu auf. Mit dem kommenden Bundesparteitag sollen die Personaldebatten beendet sein. Das erwartet der designierte Parteichef Philipp Rösler. Die FDP müsse sich jetzt darauf konzentrieren, ihre Glaubwürdigkeit wieder zu erlangen, sagte Rösler in der „Rheinischen Post“. „Verlässlichkeit, Berechenbarkeit und Entschlossenheit in der Sache, das bringt die FDP wieder auf Kurs.“

Rainer Brüderle wurde zum neuen Vorsitzenden des Bundestagsfraktion gewählt. Sein Amt als Wirtschaftsminister legt er nieder. Übernehmen wird Philipp Rösler, dessen Gesundheitsministerium künftig von seinem Staatssekretär Daniel Bahr geführt werden soll. „Erfahrung in die Fraktion, Dynamik ins Kabinett“, so beschrieb Rösler das Leitmotiv der personellen Veränderungen in der Partei.

Wichtig sei die „gute Mischung“ aus jüngeren und erfahrenen Persönlichkeiten im neuen Führungsteam der FDP. Rainer Brüderle sei „genau der richtige Mann“ für das Amt als Fraktionsvorsitzender, so Rösler. Mit seiner „enormen Erfahrung“ könne er „die Fraktion in schwierigen Zeiten stabilisieren“. Er werde im Wirtschaftsministerium die Politik von Brüderle fortsetzen, versicherte Rösler.

Rösler habe „Respekt“ vor den neuen Aufgaben als designierter FDP-Bundesvorsitzender und Wirtschaftsminister. Doch er sei „bereit und in der Lage zu führen“. „Das ist im Interesse der Partei“, betonte Rösler. Zudem stellte der FDP-Politiker klar, dass er von der schwarz-gelben Regierungskoalition überzeugt sei. „Die Koalition in Berlin ist besser als ihr Ruf“, so Rösler. Er erklärte, wo er die Aufgabe der Liberalen sieht: „Die FDP muss die Stimme der Vernunft in der Regierung sein und in vielen Fällen ein ordnungspolitisches Korrektiv. Auf diese Herausforderung freue ich mich.“

 

 

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