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Berliner Stiftungswoche 2011

Prof. Dr. Hans Fleisch (Generalsekretär Bundesverband Deutscher Stiftungen), Karin Kohler (Vorstand Stiftung Zukunft Berlin)

Vom 15. bis 25. Juni 2011 ist Stiftungswoche in Berlin: Diskussionen und Debatten, Tage der Offenen Tür, Ausstellungen, Filme, Gartenspaziergänge, Musik, Workshops, Jugendprogramme – die Berliner Stiftungswoche versteht sich auch als Einladung zum Mit-Tun und Mit-Denken. Schwerpunkt in diesem Jahr ist die Förderung einer aktiven Bürgerschaft. 106 Stiftungen präsentieren sich in der diesjährigen Stiftungswoche mit über 100 Veranstaltungen in ganz Berlin.

Christina Rau ist die Schirmherrin der Berliner Stiftungswoche, bei der die Stiftungen die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte und Arbeitsschwerpunkte zu zeigen und somit den Bürgern einen Einblick zu gewähren in den Einfallsreichtum der Stiftungsarbeit.

„Hier spiegelt sich die ganze Vielfalt der Themen, die Stiftungen in dieser Stadtanstoßen. Das Potential für Neues lässt sich gerade über Stiftungen bestensentwickeln“, so Christina Rau, Schirmherrin der Berliner Stiftungswoche. Insgesamt gibt es in Berlin 730 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, bundesweit 18.100 Stiftungen. Das Vermögen der Berliner Stiftungen schätzt die Senatsverwaltung für Justiz auf rund drei Milliarden Euro. In diesem Sinne wurde die Berliner Stiftungswoche 2010 von der Berliner Stiftungsrunde ins Leben gerufen.

Zum Themenbereich „Integration und Migration“ gibt es 9 Veranstaltungen. Probleme, wie Chancen werden in Form von Theateraufführungen, filmerischer Darstellung oder Vorträgen illustriert: Russischsprachige Holocaust-Überlebende in Deutschland, Rollenmodelle von Change Agents in Bildungsnetzwerken, [fremde] Blicke – Leben im Berliner Exil, „Christlicher Garten“ und „Orientalischer Garten“, sowie andere interessante Veranstaltungen. Weiterhin gibt es zahlreiche Projekte, beispielsweise der Allianz Umweltstiftung, dem Bundesverband deutscher Stiftungen, der Robert Bosch Stiftung und vielen anderen.

Diplomat und Nordafrikakenner Jürgen Chrobog: schildert seine persönlichen Eindrücke des Wandels in der Arabischen Welt

Im Themenbereich „Internationales“ finden sich sogar 17 Veranstaltungen. Eingeladen sind hochkarätige Gäste wie Alkanzler Helmut Schmidt, Diplomat und Nordafrikakenner Jürgen Chrobog, Stephan Detjen, Chefredakteur des Deutschlandfunks, sowie viele andere. Es geht dabei um Themen von internationaler Bedeutung:
Europa und Asien sind auf dem Weg zu einer neuen Weltordnung, die vor allem durch den Aufstieg Indien und Chinas beeinflusst wird. Welche Konsequenzen hat der Aufstieg Asiens dabei für Deutschland und Europa? Wie sieht die Zukunft der USA in China aus? Wird es zu einem Konflikt oder zu einer Kooperation kommen? Und welche Veränderungen wird es durch die Umbrüche in der arabischen Welt geben?

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