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Anerkennungsgesetz soll Akademiker locken?

„Der Fachkräftemangel ist in vielen Bereichen der Wirtschaft immer stärker mit Händen zu greifen. Umso wichtiger ist es, die Potenziale der bei uns lebenden qualifizierten Migranten intensiver zu nutzen. Mit dem Anerkennungsgesetz schaffen wir die Voraussetzung dafür, dass sich zugewanderte Akademiker und Fachkräfte mit ihren Fähigkeiten einbringen können. Das Anerkennungsgesetz liefert den Treibstoff für die Gewinnung von dringend benötigten Fachkräften“, betonte Staatsministerin Maria Böhmer anlässlich der ersten Lesung des Gesetzentwurfs zur verbesserten Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Deutschen Bundestag.
„Zugleich macht das Gesetz unser Land attraktiver für Fachkräfte aus aller Welt. Künftig können sie sich schon im Herkunftsland darüber informieren, ob und wie weit ihre Qualifikationen und Abschlüsse in Deutschland anerkannt werden. Das gibt Planungssicherheit und ist ein Motivationsschub, sich in unserem Land zu engagieren. Das Anerkennungsgesetz setzt zudem ein wegweisendes Signal: Zuwanderung und Integration müssen von Anfang an gekoppelt werden“, erklärte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung.

„Mit der heutigen Beratung im Deutschen Bundestag ist das Anerkennungsgesetz auf der Zielgeraden. Jetzt geht es darum, baldmöglichst den Gesetzentwurf zu verabschieden und damit die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die der Nutzung der Potenziale in unserem Land entgegenstehen. Rund 300.000 qualifizierte Migranten warten darauf, endlich in ihren erlernten Berufen arbeiten zu können. Für sie ist das Anerkennungsgesetz die Eintrittskarte für eine erfolgreiche Perspektive in unserem Land“, so Staatsministerin Böhmer.

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