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Erste Migrantin als stellv. Bundesvorsitzende gewählt

Auf dem SPD-Bundesparteitag haben die Delegierten am 5. Dezember 2011 erstmals in der Parteigeschichte eine türkischstämmige Deutsche aus Hamburg zur stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt. Mit 86,8 Prozent wurde die Bundestagsabgeordnete, Aydan Özoguz (MdB) in den Vorstand gewählt.

In ihrer kurzen Vorstellungsrede vor der Wahl hat Özoguz deutlich gemacht, dass sich die SPD dem Thema Integration weniger oberflächlich nähern müsse.

„Weg vom Schubladen-Denken und Begriffen wie Integration oder Multikulti, von denen kaum jemand weiß, was sie jeweils bedeuten sollen und sich jeder seinen Teil denkt. Wir müssen direkter in die Themen hineinstoßen: Warum scheitern viele Jugendliche beim Übergang von der Schule in die Ausbildung? Was funktioniert warum nicht in der Schule? Welche Herausforderungen liegen stadtentwicklungspolitisch in den Kiezen und Quartieren vor uns und wie können wir sie meistern? Einig sind wir uns doch, dass Menschen – egal welcher Herkunft – immer dann Hindernisse haben, wenn sie keinen Schulabschluss, keine berufliche Ausbildung haben und nicht fit für den Arbeitsmarkt  gemacht werden können. Daran ganz konkret zu arbeiten ist eine große Herausforderung für uns alle. Packen wir es an!“, sagt Aydan Özoguz, stellv. SPD-Bundesvorsitzende.  jc
Mehr Informationen über Aydan Özoguz finden Sie in einem Interview vom 9. Mai 2011.

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