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Noir: Koffergeschichten auf der Fashion Week

Die Fashion Week beendete am Samstag das Modespektakel mit einer Show der dänischen Marke Noir. Nach sieben Tagen Augenschmaus und Feierei mussten nun Nichtberliner ihre Taschen packen und sich auf den Heimweg machen. Die präsentierte Kollektion von Noir erzählt Koffergeschichten anderer Art. Auch wir spielten etwas „Ich packe meinen Koffer“ und nahmen mit: Ein Interviewgespräch mit Noirs CEO Sysser Philipson.

Welche Philosophie steckt hinter Noir?

Noir ist eine Marke für die selbstbewusste, modeliebende und ambitionierte Frau. Sie ist zeitgenössisch und besitzt gleichzeitig zeitloses Design, wodurch die Kleidung, auch durch die qualitativen Stoffe, lange tragbar gemacht wird.

Was ist charakteristisch für das Label?

Die Kleidungsstücke von Noir zeichnen sich durch die schlanken Silhouetten, die sehr hochwertigen Stoffe und durch die geschickt gesetzten Details aus, wodurch jedes Stück eine eigene Identität besitzt. Verarbeitet werden Stoffe wie Leder, aber auch Seide und organische Fair Trade Baumwolle. Diese wird speziell für Noir unter anderem in Uganda angebaut. Die Besonderheit bei Noir ist außerdem, dass einzelne Kleidungsstücke beliebig miteinander kombiniert werden können. So können beispielsweise die Kragen der Hemden abgeknüpft werden und mit einem anderen Oberteil oder Kleid getragen werden. Auch die Gürtel und Westen sind mit jedem Kleidungsstück variierbar.

Seit wann gibt es Noir?

Noir ist ein dänisches Label, das 2005 gegründet wurde. Das Zweitlabel „Bllack Noir“ entstand 2008. Mit der AW 2012 Kollektion erfuhr Noir einen Neustart, da beide Labels fusionierten und jetzt eine einheitliche DNA haben. Ich selber bin allerdings erst seit Herbst letzten Jahres dabei, nachdem ich gefragt worden bin, ob ich als CEO tätig werden will.

Noir hat die Ehre am Samstag die Berlin Fashion Week mit der Noir Show zu schließen. Was erwartet uns?

Die Kollektion „Suitcase Stories“, wurde inspiriert von dem Innenleben von Reisekoffern. Achtet man auf die Details der Kleidungsstücke erkennt man beispielsweise, dass die Nähte von unserer grauen Lederhose, ähnlich verarbeitet sind, wie die des Innenmaterials eines Lederkoffers. Auch die gewölbten Ärmel des Mantels aus dieser Kollektion erinnern an einen aufeinander gestapelten Kleiderhaufen. Tilde Bjerregaard, die Head of Design, bewies mit dieser Kollektion wieder ihr unglaubliches Talent. Noir gibt es bald, jenseits des Laufsteges, auch in Berliner Boutiquen zu begutachten und zu erwerben.

Vielen Dank für das Interview.

 

Das Interview führte Natalie Cwierz.

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