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Serkan Tören: Mehr Migranten in den öffentlichen Dienst

Der integrationspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Serkan Tören (Foto) fordert mehr Deutsche mit Migrationshintergrund im öffentlichen Dienst.

Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt ausdrücklich, dass sich der Bund seiner Verantwortung und Vorbildfunktion stellt und künftig gezielt mehr Migranten im öffentlichen Dienst einstellen will. Die gesellschaftlichen Realitäten müssen sich auch dort wiederspiegeln. Eine Migrantenquote lehnt die FDP-Bundestagsfraktion aber entschieden ab.

Die Arbeit im Rahmen des Nationalen Aktionsplans ist ein herausragendes Beispiel für einen fortlaufenden gesamtgesellschaftlichen Dialog. Diese Zusammenarbeit an sich ist eine wichtige Ressource und Motor für die Weiterentwicklung der Integrationspolitik. Diejenigen, die die Arbeit am Aktionsplan sowie am Integrationsgipfel als reine Symbolpolitik abtun, haben die weitreichende Bedeutung dieses Prozesses nicht erkannt. Der Aktionsplan wurde in elf Dialogforen in Zusammenarbeit zwischen Länder, Kommunen, Bund, Migrantenorganisationen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Sport und Medien erarbeitet.

Auch hält der FDP-Politiker am Erfolg der Integrationskurse fest. Entgegen aller Unkenrufe sind die Integrationskurse nach wie vor ein attraktives und erfolgreiches Instrument für Neu- und Altzuwanderer, die deutsche Sprache zu lernen. Die Zahl ist ein eindrucksvoller Beleg für den Ehrgeiz und die Motivation zahlreicher Zuwanderer und zeigt ein klares Bekenntnis zur deutschen Gesellschaft.

Der Erfolg der Kurse zeigt zudem, dass sich die gemeinsame Anstrengung der christlich-liberalen Koalition gelohnt hat. So wurden etwa die Mittel für die Integrationskurse auf aktuell 224 Millionen Euro erhöht und an der qualitativen Verbesserung und Passgenauigkeit der Kurse gearbeitet. Dass ein Staat jährlich über 200 Millionen Euro in Sprachunterricht für Zuwanderer investiert, ist weltweit einmalig, meint Serkan Tören.

 

 

1 Kommentar

  1. Detlef Pezenburg

    Sehr geehrter Herr Tören,

    in Ihrem Artikel finden Sie es toll, dass deutsche Steuergelder für Sprachkurse ausgegeben werden?

    Na, das sehe ich aber ganz ander: Wer sich hier integrieren möchte, hat die notwendigen Leistungen zu erbringen.

    Wie sorgen Sie dafür, dass sich die Anstrengungen Ihre „Landsleute“ entwickeln?

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