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Dieter Hundt: Erste richtige Schritte im Zuwanderungsrecht, weitere müssen folgen

Zu den jüngst veröffentlichten Arbeitsmarktzahlen erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt: Die Arbeitsmarktentwicklung bleibt unverändert sehr erfreulich. Besonders erfreulich ist, dass sich die oftmals strukturell verfestigte Arbeitslosigkeit im Bereich SGB II im Vergleich zum Vorjahr um gut 128.000 Personen reduziert hat.

Zuletzt gab es mehr als eine Million offene Stellen. Das zeigt den großen Arbeitskräftebedarf der deutschen Unternehmen. Die Wirtschaft tut alles, um das inländische Fachkräftepotenzial etwa durch Aus- und Weiterbildung zu aktivieren. Vor allem Frauen, Ältere und Migranten sowie Menschen mit Behinderungen können so immer stärker am Erwerbsleben beteiligt werden.

Es ist parallel aber unverzichtbar, auch qualifizierte Zuwanderer zur Fachkräftesicherung in den Blick zu nehmen. Ich begrüße deshalb die von der Regierungskoalition beschlossenen dringend notwendigen Verbesserungen im Zuwanderungsrecht. Diesen ersten richtigen Schritten müssen weitere folgen. Mittelfristig benötigen wir ein Punkteplansystem, das die Zuwanderung durch am Arbeitsmarkt orientierte Kriterien steuert. Deutschland muss im Wettbewerb um die besten Köpfe attraktiver werden. Die jetzt für die neue „Blaue Karte EU“ festgelegten Gehaltsgrenzen leisten dazu einen wichtigen Beitrag. Auch das neue Visum zur Arbeitsplatzsuche ist ein Signal dafür, dass Hochqualifizierte aus dem Ausland gebraucht werden.

(Quelle: BDA)

 

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