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Zuwanderungsregelungen sind ein „fauler Kompromiss“

DIHK-Präsident Hans Heinrich DriftmannDIHK-Chef, Hans Heinrich Driftmann, kritisiert Pläne der schwarz-gelben Koalition. Als falsches Signal bewertet Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die von Union und FDP vorgestellten Zuwanderungsregelungen zur Sicherung des Fachkräftebedarfs.

Driftmann: „Ein fauler Kompromiss. Die Koalition hält damit ihre Zusage, die Grenzen für eine sofortige dauerhafte Niederlassungserlaubnis von derzeit 66.000 Euro auf 48.000 Euro abzusenken, nicht nur nicht ein, sie schafft sogar diese Form eines sofortigen Daueraufenthaltstitels komplett ab.

Stattdessen können kluge Köpfe zunächst nur befristet kommen. Gerade mit Blick auf den zunehmenden Fachkräftemangel und eine bessere Willkommenskultur in Deutschland ist dies das falsche Signal. Das wird auch nicht durch die richtige Einführung der von der EU vorgegebenen Blue Card sowie die seit Langem versprochenen Erleichterungen für ausländische Studierende und Absolventen deutscher Hochschulen komplett wettgemacht.“

 

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