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Die Finalistinnen zur „Unternehmerin des Jahres 2012/2013“

Die Finalistinnen für den Wettbewerb „Berliner Unternehmerin des Jahres 2012/2013“ – Vorbilder für die Berliner Wirtschaft wurden bekannt gegeben. Gemeinsam mit Ulrich Kissing, Vorstandsvorsitzender der Investitionsbank Berlin (IBB) wurden die Unternehmerinnen von Sybille von Obernitz, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung, sowie Dilek Kolat, Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen vorgestellt.

Die Nominierten

Brigitte Groß, alpha-board GmbH

Das Familienunternehmen bietet Elektronik-Design und Fertigungsservice im Bereich Leiterplatten-Layout für Unternehmen u.a. aus der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Automotive. Mit ihren Kernkompetenzen Entwicklung und Leiterplattenkonstruktion „Made in Germany“ hat alpha-board sich auf dem Markt etabliert.

Barbara Jaeschke, GLS Sprachenzentrum

Die Vermittlung von fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen für Menschen aller Altersgruppen und Nationalitäten, das ist GLS. Das Unternehmen ist Sprachschule, Sprachreiseveranstalter, Austausch-organisation, Eventlocation, Hotel und Restaurant in einem und holt jährlich rund 4.000 Jugendliche und Erwachsene aus 50 Nationen nach Berlin. Vor kurzem hat das GLS Sprachenzentrum durch den Kauf des Oderberger Stadtbads seine Räumlichkeiten erweitert.

Katrin Rohnstock, Rohnstock Biografien

Das 1998 von Katrin Rohnstock gegründete Unternehmen ist eines der ersten Unternehmen, das sich auf das Schreiben von Autobiografien, Firmen- und Familiengeschichten spezialisiert hat. Rohnstock Biografien fördert und pflegt darüber hinaus das gemeinschaftliche Erzählen in Erzähl-Salons zu (lokal-)geschichtlichen und sozialen Themen. Des Weiteren hat das Unternehmen eine eigene Ausbildung zum Autobiographiker entwickelt.

Die Auszeichnung ehrt Berliner Unternehmerinnen mit Vorbildcharakter

Mit der Auszeichnung zur „Berliner Unternehmerin des Jahres 2012/2013“ würdigt das Land Berlin Unternehmerinnen, die mit ihrem Erfolg eine Bereicherung der Berliner Wirtschaft sind und Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit inspirieren können.

„Mit diesem Wettbewerb wollen wir auf Berliner Unternehmerinnen aufmerksam machen, die Vorbildcharakter für unsere Stadt haben. Frauen sollen motiviert werden, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Unternehmerinnen leisten für den Wirtschaftsstandort Berlin einen ganz wichtigen Beitrag.“, erklärte Senatorin von Obernitz anlässlich der Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Nominierungen. Ziel ist es Berlin als Gründungsstandort wieder attraktiver zu machen.

Senatorin Kolat betonte: „Die drei Nominierten stehen zudem exemplarisch für unsere Hauptstadt: für ein vielfältiges, kreatives und engagiertes Berlin, für beeindruckende berufliche Erfolgsgeschichten.“ Sie erklärte, wie wichtig es sei, die Potentiale von gründungsinteressierten Frauen zu nutzen, denn sie schaffen wichtige Arbeitsplätze. Besonders erfreut ist die Senatorin, dass auch eine Gründerin aus den sogenannten MINT-Berufen unter den Nominierten ist, denn gerade diese Branchen müssen für Frauen attraktiver werden. Trotz alledem räumte sie Nachholbedarf seitens der Regierung ein, denn sobald hochqualifizierte Frauen sich aufgrund geringer Chancen auf dem Arbeitsmarkt selbstständig machen, sollte man die Gründe für eine Selbstständigkeit mehr hinterfragen.

IBB-Vorstandsvorsitzender Ulrich Kissing lenkte den Blick auf das unternehmerische Potential selbstständiger Frauen: „Unsere diesjährigen drei Nominierten sollen Frauen ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Und mit Blick auf unsere tägliche Praxis können wir bestätigen: Die Gründungsfreude der Berliner Frauen ist ungebrochen.“ Er bemerkte positiv, dass gerade Frauen realistischer und detaillierter an die Unternehmensgründung herangehen und somit langfristig oft erfolgreicher sind.

Der 6. Berliner Unternehmerinnentag im Ludwig-Erhard-Haus

Am 9. Juni 2012 wird im Rahmen  des 6. Berliner Unternehmerinnentag die Gewinnerin des Wettbewerbs gekürt. Neben Infoveranstaltungen und verschiedenen Foren werden an diesem Tag Basis- und Vertiefungsseminare angeboten, die Tipps und Tricks für den eigenen Unternehmenserfolg weitergeben. Erstmalig bietet der Berliner Unternehmerinnentag auch individuelle 20-minütige Coachings an. Zu den kostenpflichtigen Seminaren (Kostenbeitrag: 25 €/35 €) und Coachings (Kostenbeitrag: 15 €) ist eine Anmeldung noch bis zum 4. Juni möglich.

 

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