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Niedersachsen setzt auf vielfältige Landesverwaltung

Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan (Foto) befürwortet den hohen Anteil von Migrantinnen und Migranten unter den Auszubildenden in der Landesverwaltung.

HANNOVER. Die Niedersächsische Landesregierung will den Anteil von Bediensteten mit Migrationshintergrund an den Neueinstellungen auch in Zukunft weiter steigern. Das hat die Niedersächsische Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung beschlossen. „Eine aktuelle, freiwillige Befragung von Landesbediensteten zeigt, dass 8,1 Prozent unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Migrationshintergrund haben. Besonders erfreulich ist, dass sich der Anteil der Bediensteten mit Migrationshintergrund an den Neueinstellungen in den letzten Jahren stetig erhöht hat. Auch unter den Auszubildenden in der Landesverwaltung ist der Anteil von Migrantinnen und Migranten vergleichsweise hoch. Das spiegelt die Bildungserfolge junger Menschen mit Zuwanderungsgeschichte wider und bereichert die Vielfalt in der Landesverwaltung. Diese positive Tendenz gilt es fortzusetzen“, sagt CDU-Politikerin Aygül Özkan.

Der Anteil der Bediensteten mit Migrationshintergrund insgesamt werde zukünftig durch gezielte Maßnahmen weiter gesteigert, so die Ministerin. „In Stellenausschreibungen werden wir beispielsweise deutlich machen, dass Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund gewünscht und willkommen sind. Auf Ausbildungsmessen und auf der Karrierehomepage des Landes wollen wir Bewerberinnen und Bewerber mit Migrationshintergrund gezielt auf das Land als Arbeitgeber hinweisen. Personalverantwortliche wollen wir interkulturell schulen. Dem öffentlichen Dienst kommt hier insgesamt eine beispielgebende Rolle zu“, betont Aygül Özkan.

 

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