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Tören: Nachholende Integrationspolitik zeigt Wirkung

BERLIN. Zum 9. Bericht der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer erklärt der integrationspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Serkan Tören (Foto): Es steht noch nicht alles zum Besten, aber die Integration macht große Fortschritte. Die christlich-liberale Koalition hat die Instrumente in der nachholenden Integrationspolitik neu ausgerichtet: So haben wir die Mittel für die Integrationskurse erhöht und ihre Qualität verbessert. In die Zukunft von Kindern investieren wir mit den Schwerpunkt-KiTas „Sprache und Integration“. Wir haben das Anerkennungsgesetz beschlossen, das die Anerkennung ausländischer Abschlüsse in Deutschland entbürokratisiert.

Nach und nach können Einwanderer und ihre Nachkommen zur Bevölkerung ohne Migrationshintergrund aufschließen. Der Anteil der Schulabbrecher und der Arbeitssuchenden mit Migrationshintergrund hat sich deutlich reduziert. Immer mehr haben einen Schulabschluss und sogar einen Hochschulabschluss. Die nachholende Integration braucht Zeit, aber sie findet statt.

Die Bundesregierung blickt deshalb schon weiter und widmet sich der vorbereitenden Integration, u.a. der Sprachförderung im Herkunftsland. An Bedeutung gewinnt auch die Integration von zugewanderten EU-Ausländern. Mittlerweile stammt die Hälfte aller Zuwanderer aus EU-Staaten. Die Integrationsinstrumente zielen derzeit aber vor allem auf Zuwanderer aus Drittstaaten. Von dem europäischen Arbeitsmarkt profitiert Deutschland am stärksten, wenn wir sie bei ihrer Integration unterstützen. Hier können die Integrationskurse einen wichtigen Beitrag leisten, wenn wir sie stärker für EU-Ausländer öffnen, so der FDP-Politiker Serkan Tören.

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