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Mit eat-the-world Städte sinnlich erleben

Das Unternehmen eat-the-world bietet für jedermann einen ganz besonderen Weg, eine Stadt mit seinen fünf Sinnen zu erkunden. migration business hat CEO Katrin Buck auf eine kulinarische Reise begleitet.

 

 

 

Katrin Buck, CEO von eat-the-world

mb: Was war Ihr eigentlicher Berufsplan? Welchen Ausbildungsweg haben Sie hinter sich gebracht?

BUCK: Es gab keinen Masterplan. Ich bin gelernte Einzelhandelskauffrau (Möbel und Küchen) und nach einigen Stationen im Büro gelandet. Zuletzt habe ich bei einem Hamburger Finanzdienstleister die Veranstaltungen und das Recruiting betreut und beides hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Für mich war es eine große Umstellung selbstständig zu sein.

mb: Was hat Sie dazu bewegt, sich selbstständig zu machen und eat-the-world zu gründen? Was war Ihre Inspiration?

BUCK: Die Idee stammt von Elke Freimuth, meiner Geschäftspartnerin. Sie war eine zeitlang in New York und bemerkte das Verschwinden der kleinen Familienbetriebe, die zunehmend von großen Ketten verdrängt wurden. Die Idee, die Aufmerksamkeit auf kleine, besondere Läden zu richten und zu versuchen, diese dadurch zu unterstützen, ging ihr nicht mehr aus dem Kopf.

Nach sechsmonatiger Planung starteten wir dann die erste kulinarische Stadtführung in Berlin.

Zugreifen! Köstlichkeiten für alle Teilnehmer.

mb: Was ist das Grundkonzept von eat-the-world?

BUCK: Kulinarische Stadtführungen, um auf die kleinen Läden mit guter Qualität aufmerksam zu machen und die Vielfalt zu erhalten.

mb: Nach welchen Kriterien konzipieren Sie Ihre Touren? Worauf legen Sie besonderen Wert?

BUCK: Es gibt ganz viele verschiedene Kriterien, die wir bei der Tourenentwicklung beachten. Besonders wichtig sind uns z.B. die Geschäfte und die Menschen, die dahinter stehen, aber auch das Stadtviertel und wie es sich entwickelt hat.

mb: Wie sieht eine typische kulinarische Stadtführung durch Berlin aus? Was erwartet die Leute auf einer eat-the-world-Tour?

BUCK: Wir bieten den Teilnehmern eine kurzweilige, dreistündige Stadtführung mit sieben kulinarischen Kostproben. Zu Fuß erkunden wir das jeweilige Viertel und unsere kulinarischen Partner stellen wir mit einer Kostprobe vor. Wir machen fremden Alltag interessant.

 

Antipasti-Spieße

mb: Wie sieht Ihre Zielgruppe aus? Wie erreichen Sie diese?

BUCK: Unsere Zielgruppe sind Genießer und kulinarisch Interessierte. Wir haben verschiedene Marketingkanäle, die wir genau analysieren. So wissen wir z.B. auch, dass unsere Kunden uns gern weiterempfehlen.

mb: Sie haben schon zwei Preise bei Innovationswettbewerben gewonnen. Welche Tipps können Sie an Studenten, Existenzgründer und Unternehmer geben?

BUCK: Ziele setzen und fokussiert verfolgen (nicht zu viele Richtungen auf einmal einschlagen). Und nicht in Theorie verfallen, sondern einfach auch mal machen und die Ergebnisse auswerten (Zahlen sprechen lassen).

Obazda mit Brezeln

mb: Im Moment bieten Sie nur Touren innerhalb Deutschlands an. Haben Sie vor, in Zukunft zu expandieren und Ihr Angebot auf Europa auszuweiten? Wenn ja, welche Regionen sind für Sie besonders interessant?

BUCK: Wir sehen bei unserem Konzept keine Grenzen, auch nicht geographisch! (lächelt) Europa z.B. hat so viele kulinarische Eigenheiten und Genüsse, die sollten bewahrt werden.

mb: Vielen Dank für das interessante Gespräch!

 

Das Interview führte Maggie Yeh.

 

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