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Der besondere Solarkocher

SolarkocherMenschen aus dem Ausland können für Deutschland eine große Bereicherung sein – denn sie schaffen, wie migration business täglich zeigt, zahlreiche neue Ideen, die vielen Menschen zu Gute kommen. Umgekehrt finden aber auch deutsche Erfindungen ihren Weg ins Ausland, können sehr vielen Menschen das tägliche Überleben erleichtern und sogar zum Klimaschutz beitragen. Dazu zählt auch ein spezieller Solarkocher – der sogenannte „Lazola 2“ Boxkocher, eine Entwicklung von Jo Hasler, die jetzt von Hans-Georg Klaphake nachgebaut wird.

In den ersten beiden Dezemberwochen ist Hans-Georg Klaphake nach Kenia gereist, um mit der deutschen Hilfsorganisation „Lernen-Helfen-Leben eV“ und der kenianischen Organisation „Mount Kenia Integrated Community Development Organisation“ den Menschen in den Trockengebieten Kenias aufzuzeigen, wie sie die Solarenergie für das Kochen nutzen können. Auf diese Weise soll die weitere Abholzung der Wälder und die damit einhergehende Umweltzerstörung eingedämmt werden. Frauen wird damit das gesundheitsschädigende Arbeiten im Rauch erspart.

Warum ist das hilfreich?

In Kenia kochen die meisten Frauen noch auf offenen Feuerstellen oder kleinen Öfen, wie Herr Klaphake auf betterplace.org (Stichworte: Mount Kenia, Solarkocher) schildert. Hierfür benötigen sie Holzkohle, deren Kauf sie sich oft nicht leisten können, oder Brennholz, das hauptsächlich von Frauen und Kindern in harter, zeitaufwändiger Arbeit herangeschafft wird. Die Folgen der Abholzung sind Erosion von fruchtbarem Boden und Klimaveränderung, was in dem stark landwirtschaftlich geprägten Land weitreichende Auswirkungen hat. Zudem schädigt der Rauch von offenen Feuern die Atemwege und die Augen der Frauen, die in den geschlossenen Küchen kochen.

Ausbildung der Menschen vor Ort

An der Berufsschule Kianjagi in Chogoria (Mount Kenia) wird Herr Klaphake ab April 2013 Handwerker ausbilden, die dann die „Lazola 2“ Boxkocher bauen werden. Die Mount Kenia NGO wird die Kocher in der Region vertreiben (Mikrokredite), hat dazu bereits viele
Werbeveranstaltungen durchgeführt und Kontakte zu Behörden und Verwaltungsvertretern geknüpft.

Leserinnen und Leser – spendet jetzt!

Die Werkzeuge und Maschinen sowie die benötigten Materialien können vor Ort beschafft werden. Für die Anschub-Finanzierung werden jedoch ca. 3400 € benötigt. Mit der Aufbringung dieses hohen Betrages sind die Partner allerdings überfordert. Deshalb bittet Hans-Georg Klaphake, der für das Hilfsprojekt verantwortlich ist, alle Leserinnen und Leser von migration-business um Unterstützung.

Kurz zur Person:

Hans-Georg Klaphake ist ehemaliger Lehrer für Mathematik, Physik und Technik, arbeitete u.a. 5 Jahre an einer Schule in Chile und engagierte sich neben seiner beruflichen Tätigkeit über die Organisation „Lernen-Helfen-Leben eV“ für die Belange in der dritten Welt.

Hier können Sie spenden!

 

Text: Dario Mohtachem.

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