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London, Tokyo, Seoul alle in Berlin

Donovan Pascal Hannah Man

Donovan Pascal & Hannah Man von Prey of London

Puh, geschafft! Der erste Tag auf der Premium Exhibition Modemesse war für die Aussteller und Einkäufer ein voller Erfolg. Es bleibt dabei, Berlin ist die Modehauptstadt Deutschlands! Für die Teilnehmer ist die Berlin Fashionweek ein Muss. Einige Newcomer präsentieren ihre Kreationen zum ersten Mal auf der Premium. So auch die junge Marke PREY OF LONDON, die durch die Premium erstmals deutsche Kunden gewinnen wollen. Die Marke selbst verrät seinen britischen Hintergrund. Ihre Herbst Winter Kollektion für 2013 ist inspiriert durch die Kostüme spanischer Stierkämpfer, sowie die Uniformen der „Queen’s Guards“. „Wir sollen auf der Premium natürlich auch neue Kunden gewinnen“, sagt der Chefdesigner Donavan Pascal von PREY OF LONDON und fügt hinzu, dass es auf der Messe auch um sehr viel Spaß geht. PREY OF LONDON wurde im Sommer 2011 von Hannah Man und Donovan Pascal gegründet. „Man teilt sich die Arbeit“, sagt Frau Man. Sie ist für Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Donovan Pascal für den ebenso wichtigen Teil – Design und Kreation – zuständig.

Modelabels aus Asien sind diesmal auf der Premium stark vertreten. Das koreanische Label KABOUN ist zum zweiten Mal auf der Premium. Die Kollektion des Chefdesigners und Inhaber, Choi Kab Oun, scheint auf den ersten Blick sehr schlicht, die Kleidungsstücke lassen sich jedoch einfach und in wenigen Sekunden durch drehen in andere Stücke verwandeln.

Choi Kab OunChristian DadaAls Choi Kab Oun die Wandelung seiner Kreation demonstrierte, hatte man fast den Eindruck, dass es sich hierbei um einen Zaubertrick, um „Magie“ handelt. Seine Kollektion steht für Vielseitigkeit und Wandelung, meint Kab Oun zu uns mit schüchterner Stimme und in typischer asiatischer Diskretion. Mit deutscher Presse hat man anscheinend noch nicht so viel Erfahrung. Aber Choi Kab Oun hat eine Übersetzerin auf der Messe, die in der deutschen und koreanischen Sprache gut übersetzen kann.

In der White Lounge auf der Premium Messe stand plötzlich ein zarter Japaner am CHRISTIAN DADA  Stand vor uns. Er zeigte uns die Kollektion und lud zum Verweilen ein. Stolz präsentierte er einige Bilder von der berühmten Lady Gaga und erwähnte beiläufig, dass Lady auf den Bilder die Kollektion vom japanischen Label CHRISTIAN DADA trägt. Kein Wunder, DADA und GAGA passt ja auch irgendwie gut zusammen. Nun wissen wir, woher die Pop-Queen GAGA für ihre freaky Shows oder besser gesagt, woher ihre Stylistin einkauft – nämlich in Japan bei CHRISTIAN DADA.

Text von Luisa Benzinger und Joel Cruz

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