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Berliner Senat versäumt bessere Schulverpflegung?

Özcan Mutlu KBERLIN: Özcan Mutlu (Foto), bildungspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, kritisiert den rot-schwarzen Senat und die bisherigen Bestimmungen der Essensversorgung an Schulen: Das niedrige Preisniveau und mangelnde Kontrollen waren Grund für die minderwertige Qualität des Schulessens. Es ist daher ein Schritt in die richtige Richtung, pro Mittagsgericht 3,25 Euro festzuschreiben. Der Senat muss sicherstellen, dass für diesen Betrag auch tatsächlich gute und gesunde Mahlzeiten auf dem Tisch landen“, sagt der Grünen-Politiker.

Laut Mutlu haben die Gewährleistung einer guten Schulmahlzeit und die Gesundheit der Kinder eindeutig Priorität vor Kostenersparnissen. Der Berliner Senat hätte es bisher versäumt, für eine entsprechende Schulverpflegung zu sorgen. Der rot-schwarze Senat plant erst im Februar 2014 Verbesserungen beim Schulessens-Versorgung vorzunehmen.

„Das jetzt vorliegende Konzept muss verbessert und ausgeweitet und dann zügig umgesetzt werden. Weiter fehlen verbindliche Qualitätskriterien, klare Zuständigkeiten und die Unterstützung der Bezirke, sowie bessere räumliche Bedingungen. Der Senat muss sich außerdem für eine bessere regionale Schulverpflegung mit einem höheren Anteil an Bio- und Frischkost einsetzen“, sagt Mutlu.

Dies könne nur mit einer Aufstockung des Etats für die Schulverpflegung und einer sozialen Staffelung der Elternbeiträge erfolgen. Auch der Landeselternausschuss fordert eine soziale Staffelung, sowie eine Elternbeteiligung von maximal 50 Prozent.

mb/ce/Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus

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