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Ich bin Muslima – wenn Du etwas dagegen hast

Gesicht ZeigenGesicht Zeigen! startet heute eine neue Kampagne gegen Diskriminierung und Ausgrenzung – und für Solidarität und Respekt. Neun Prominente zeigen ihr Gesicht und beziehen Stellung – für eine bunte und gleichberechtigte Gesellschaft. Die Idee ist so einfach wie wirkungsvoll: Ulrich Wickert, Klaus Wowereit, Gesine Cukrowski, Sebastian Krumbiegel, Paul van Dyk und viele andere legen ein überraschendes, provokantes Bekenntnis ab, das niemand von ihnen erwartet hätte:

Groß steht etwa auf dem Foto von TV-Moderatorin Astrid Frohloff:

Ich bin Muslima, und deutlich kleiner: wenn du was gegen Muslime hast. Kurt Krömer bekennt „Ich bin Jude“, Jörg Thadeusz „Ich bin schwul“ und Markus Kavka „Ich bin schwarz“. Immer ist das Bekenntnis verblüffend und irritierend – erst der jeweilige Text darunter macht deutlich, worum es hier geht: Solidarität und Gesicht zeigen gegen Diskriminierung im Alltag.

Die Kampagne rückt das Thema Rassismus stärker in den Vordergrund. Anlass ist der UN-Tag gegen Rassismus am 21. März. Gerade vor dem Hintergrund der zehn NSU-Morde und dem anstehenden Prozess gegen Beate Zschäpe möchte Gesicht Zeigen! ein starkes Signal setzen.

Zur Kampagne gehören Plakate, Spots in der U- und S-Bahn in Berlin, Postkarten und Anzeigen.

3 Kommentare

  1. Wutbürger4711

    Selten dämliche Kampagne.
    Ich bin übrigens Nazi, wenn ihr was gegen Nazis habt 😛

  2. Anna

    @Marlon: Ihr vorurteilsbeladener Kommentar sagt alles. Schade, dass so eine Kampagne anscheinend nicht die erreicht, bei denen es nötig wäre.

  3. Marlon

    …ich habe gerade das Inserat „Ich bin Muslima“ mit dem Gesicht von Astrid Frohloff im Focus Nr. 28/13 gelesen!

    …ich.kann den Sinn dieser Aktion aber nicht erkennen, zumal mir nicht bekannt ist, das jemals gegen Muslima respektlos in diesem Land vorgegangen worden ist?…außer in moslemischen Ehen, wo manche Ehemänner ihre Frauen verprügeln, unterdücken, würdelos behandeln, der Freiheit vorsätzlich berauben!

    Diese Männer behandeln vorsätzlich und laufend Muslimas r e s p e k t l o s,… !!!
    …für diese Zielgruppe wäre diese Werbemaßnahme vorzunehmen aber nicht für die Leser vom Focus !

    Also bevor solche eine Werbung schaltet ist zuerst eine Zielgruppenanalyse durchzuführen, bevor man sinnlos Geld wie für das o.a. Inserat, zum Fenster rauswirft.

    Entspannten Tag noch.

    Freundlichen Gruß Marlon

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