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Kein Platz für türkischen Botschafter im NSU-Prozess

Botschafter Türkei

Botschafter der Türkei in Deutschland, S.E. Hüseyin Avni Karslioglu

WELT Online: Berlin – Neue Kritik am Oberlandesgericht München wegen der Vorbereitung des NSU-Prozesses: Obwohl die meisten Opfer der rechtsextremen Terrorzelle aus der Türkei kamen, soll der Botschafter des Landes keinen Platz im Gerichtssaal reserviert bekommen.

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy (SPD), monierte die Absage: «Ich habe die Entscheidung des Gerichts selbstverständlich zu respektieren, aber ich halte sie für ungut.»

Edathy hatte um Plätze für den Botschafter und den Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses des türkischen Parlaments gebeten. «Sechs der Mordopfer waren türkische Staatsbürger, zwei weitere Deutsche türkischer Herkunft – es ist verständlich, dass in der Türkei ein großes Interesse an dem Prozess besteht», sagte Edathy der Nachrichtenagentur dpa. «Es war ein völlig legitimer Wunsch, an dem Verfahren teilzunehmen. Es wäre eine angemessene Geste gewesen, diesem Wunsch zu entsprechen.» >mehr auf WELT Online

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