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Auszeichnung als Buch des Monats: Berliner Liebesfluchten

Murat Ham_Berliner LiebesfluchtenGerade erst im Oktober 2012 hat der Journalist und Autor Murat Ham sein Buch „Suche nach Glück“ veröffentlicht. Nun erscheint schon sein nächster Roman „Berliner Liebesfluchten – Brücken zwischen den Welten“, in dem der gebürtige Braunschweiger die Leserinnen und Leser auf eine Zeitreise durch politische und persönliche Welten in Istanbul, Berlin und New York mitnimmt.

Der mehrfache Buchautor selbst beleuchtet eine besondere Familiengeschichte aus bislang unbekannten Blickwinkeln und verrät uns auch schon, worum es in der Geschichte geht.

Worum geht es in dem Buch?

Der verheiratete Chemie-Professor Kemal versucht, sein eigenes inneres Verzweifeln an der empfundenen Sinnlosigkeit allen Tuns durch Drogen und Sex zu verdrängen. Dieses verheimlicht er vor seiner Ehefrau Zuhal, einer sensiblen Modedesignerin. Der Sohn der beiden, Kenan, und seine Clique, ein bunter Haufen aus verschiedenen Teilen der Welt, genießen das mondäne Leben zwischen Partys, Sex und Drogen. Doch die Protagonisten geraten allesamt in einen Sog, der sie mitzureißen droht…

Was ist so besonders an der Geschichte?

Das neue Buch „Berliner Liebesfluchten“ – jetzt auch im Handel erhältlich

Der Autor unternimmt eine Zeitreise: Die Erzählung geht zurück bis in die 20er-Jahre in Deutschland und der Türkei und mündet  in der Gegenwart. Parallel verlaufen verschiedene Entwicklungen: Beispielsweise die Gründung der Republik und das Wirken Atatürks. „Ich habe versucht die politischen Ereignisse mit den familiären und privaten Geschichten zu verweben.“

Dass dem jungen Autor dies gelungen ist, zeigt auch schon die Auszeichnung des Verlags als „Buch des Monats“ Mai 2013. In seinem Buch sind sehr unterschiedliche Charaktere zu finden, „die mit der Realität übereinstimmen“, wie der Autor selbst sagt: Jane, Marcel, Kenan – alle haben eine unterschiedliche Geschichte und Herkunft. Alle bringen ihre eigenen Probleme mit. Aber trotzdem bilden sie eine gemeinsame Clique.

„Diese spannende Internationalität zeigt sich auch besonders in Berlin-Mitte. Dort findet man Menschen aus Amerika, der Türkei, England, Frankreich und den unterschiedlichsten Ländern der Welt“, wie der Autor beschreibt.

 

 

 

Inspiration für sein neues Buch fand der Schriftsteller vor allem durch seine tägliche journalistische Arbeit, die vielen Menschen, die er dadurch kennengelernt hat und seine vielen Reisen, unter anderem in New York und Istanbul. Am 17. Mai 2013 ist die Buch-Premiere und Lesung, die von dem Schauspieler Aykut Kayacik moderiert wird und im Tiyatrom in Berlin stattfindet.

 

Text: Dario Mohtachem.

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