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Immigration nach Deutschland

Immigration nach DeutschlandIn vielen Ländern der Welt gibt es immer noch unzureichende Ausbildungsmöglichkeiten respektive sozial-politische Strukturen, die eine optimale Berufsausbildung verwähren. Das trifft genau dann zu, wenn staatliche Konzepte fehlen oder nur mangelhaft umgesetzt werden. Viele ausländische Absolventen, aber auch Menschen mit geringen Berufschancen zieht es daher nach Deutschland.

Konkret sieht es so aus, dass Deutschland Immigranten hinsichtlich sozialer Absicherung, Berufsförderung und im Bildungswesen vielversprechende Perspektiven liefern kann. Das kann allerdings nur klappen, wenn man ein gemeinsames Ziel vefolgt.

Pro Immigration und Migration

Dass sich Deutschland und insbesondere dessen Bevölkerung mit dem Thema Immigration durchaus reflektierend auseinandersetzt, zeigen nicht zuletzt aktuelle TV-Debatten, in denen sowohl hochrangige Politiker, als auch volksnahe Repräsentanten gemeinnütziger Stiftungen, verschiedenen Problematiken bezüglich der Immigartionsfrage nachgehen. De facto leben in Deutschland mehr als 6 Millionen Menschen ohne deutsche Staatsbürgerschafft. Überdies gibt es über 15 Millionen Volksbürger mit einem Migrationshintergrund. Insbesondere Letztere stammen häufig aus den gegenwärtig kriesenbelasteten PIIGS-Staaten, sprich Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien. Dabei zeigen neuere Statistiken, dass das Verhältnis von Immigranten und Deutschen bezüglich des Gesamtanteils der Bevölkerung tendenziell steigend ist. Tatsachen wie diese sorgen nicht nur dafür, dass Deutschland als sogenanntes Einwanderungsland gilt, sondern verdeutlichen ebenso dessen interkulturelles Politstatement. Doch widmet man sich einmal näher dem Thema Immigration, wird schnell klar, dass die Stimmung bundesweit leider immer noch weitestgehend negativ belastet ist. Oftmals sind es fälschlicherweise standardisierte Klichees, die gegenüber Immigranten und deren Dasein ein negatives Abbild suggerieren. Dabei sind es oftmals berufstätige Menschen mit einem Migrationshintergrund, die sich aktiv für die Bundesrepublik, einschließlich dessen internationale sowie sozial-demografische Ziele, engagieren. Das Ziel sollte daher ein gemeinsames Miteinander sein, anstatt medienbelastete Einzelfälle zu pauschalisieren.

Perspektiven für Immigranten aufbieten

Die Bundesrepublik Deutschland zählt zu einem der Länder auf der Welt, in denen jeder Bürger nahezu gleiche Rechte besitzt und von diesen zu jeder Zeit uneingeschränkt für sich Gebrauch machen kann. Soziale Absicherung und politische Gleichberechtigung sind fundamentale Anker in der deutschen Verfassung. „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. So ist es im Grundgesetz verankert. In der Realität sind jene demokratischen Philosophien bisher jedoch nur teilweise umgesetzt worden. Doch ebenso wie deutsche Delegationen auf globalen Staatsgipfeln das freie Dasein eines jeden Individuum einfordern, so sind es verantwortliche Politiker und Institutionen im Breich des interkulturellen Austausches, die stetig bemüht sind, bestehende Bildungssysteme zu erweitern, um so Beteiligungschancen für Immigranten und Migranten zu verbessern. Überdies sind es international-orientierte Projekte, wie beispielsweise experteer, die insbesondere für Migranten mit Universitätsabschluss vielversprechende Berufschancen aufbieten. Durch den fortschreitenden demografischen Wandel und dessen implizierenden Entwicklung zu einer immer älteren Generation, werden in absehbarer Zeit viele Fachkräfte in den verschiedenen Branchen benötigt. Mit einer erfolgreichen Migrations- und Integrationspolitik kann diese Lücke zumindest teilweise geschlossen werden.

 

Foto: Thomas Kölsch / pixelio.de

Text: Ute Ziegler

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