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Geschäftsgründung? Nur mit dem richtigen Businessplan

Quelle: GG-Berlin / Pixelio.de

Um den Sprung in die Selbstständigkeit zu schaffen, wird nicht nur eine innovative Idee benötigt, auch ein ausgereifter Geschäftsplan sowie das notwendige finanzielle Kapital sind obligatorisch für den erfolgreichen Aufbau eines eigenen Business. Um alle Faktoren ausreichend zu bedienen, ist das Einplanen eines hohen zeitlichen Aufwands unabdingbar. Nur so kann man eine solide Vorbereitung für den Absprung schaffen. Besonders der Geschäftsplan ist wichtiges Kriterium, da mit ihm der Aufbau eines eigenen Geschäfts steht und fällt – denn er erfüllt wichtige externe sowie interne Aufgaben.

 

 

Die ersten Schritte: Finanzierungsfragen klären

Einen Geschäftsplan zu erstellen, gehört mit zu den wichtigsten Aufgaben, welche bereits vor der Gründung des eigenen Unternehmens erledigt werden müssen. Aber auch außerhalb des Unternehmens erweist er sich als eine obligatorische Voraussetzung, beispielsweise für die Beschaffung von Kapital bei industriellen oder privaten Investoren, Beteiligungsgesellschaften sowie Kreditinstituten. Daher muss sich jeder Gründer bei Kreditaufnahme und Zuschüssen vorab über anfallende Raten informieren und darüber, welche Kreditform die passende für Selbstständige oder Unternehmensgründer ist. Möchte man zusätzlich in den Genuss von Fördermitteln kommen, welche aus den Taschen der Länder, des Bundes oder der EU kommen, so ist eine detaillierte Ausarbeitung des Geschäftsplans Pflicht. Denn nur so können künftige Kapitalgeber auf Grundlage eines aussagekräftigen Businessplanes das technische sowie wirtschaftliche Risiko einschätzen.

Gerade im Bereich der Finanzierung und Kapitalbeschaffung gilt es im Vorfeld alle Informationen genau zu studieren. Als klassische Kapitalquelle für gerade junge Unternehmen erweist sich zumeist eine Venture-Capital-Gesellschaft. Um den passenden Geldgeber zu finden, lohnt sich ein Blick in die Suchmaschine des Branchenverbands deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften. Auch informelle Investoren dienen als wichtige Kapitalquelle – denn diese lassen sich von einer Vision deutlich schneller überzeugen, als rein zahlenkalkulierende Fonds. Der Vorteil solcher Business Angels ist, dass junge Unternehmen nicht nur mit ihrem Privatvermögen unterstützt werden, sondern auch zusätzliches Know-How mit eingebracht wird. Allerdings übersteigen die Investitionssummen hier einen Betrag von 200.000 Euro zumeist nicht.

Businesspläne – Unabdingbar für unternehmensinterne Aufgaben

Nicht nur zur Vervollständigung der Akten sind Geschäftspläne für die Kapitalgeber notwendig. Auch auf der internen Eben erfüllen sie wichtige Aufgaben und setzen Struktur. Als zentrales Instrument der Unternehmensführung dienen sie zusätzlich zur Darstellung sowie Organisation eigener Ideen und Konzepte. Zugleich werden durch einen Geschäftsplan verbindliche Ziele definiert, ebenso wie notwendige Maßnahmen und Strategien zum Erreichen dieser Ziele. So kann der Geschäftsplan als Richtlinie für die tägliche Arbeit dienen. Ein regelmäßig Angelegter Soll-Ist-Vergleich hilft beispielsweise so dabei Engpässe bei Kapital oder Personal frühzeitig zu erkennen und diesen rechtzeitig entgegen zu steuern.

 

Autorin: Ute Ziegler.

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