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KfW: Unternehmensgründung von Migranten wichtig für Deutschland

Migranten Business kExistenzgründungen durch Migranten: Zwischen Gründungslust und Abbruchfrust – Existenzgründer helfen dabei, den Erneuerungs- und Effizienzdruck auf bereits bestehende Unternehmen hoch zu halten und so Deutschland zukunftsfähig zu machen.

Gründungen durch Migranten
spielen hierbei eine wichtige Rolle: In den letzten Jahren entfiel auf sie etwa jede fünfte Existenzgründung. Damit tragen sie sogar mehr zum Gründungsgeschehen bei als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht. Migranten beschäftigen zudem häufiger von Anfang an Mitarbeiter und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

Die Gründer unter den Migranten sind etwas jünger als die Gründer insgesamt, zudem sind bei ihnen Männer häufiger vertreten.

Im Jahr 2013 haben sich 868.000 Personen in Deutschland selbstständig gemacht, 93.000 Personen mehr als im Jahr 2012. Eine Gruppe, die einen etwas höheren Beitrag zum Gründungsgeschehen leistet als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht, sind Migranten. Etwa jeder fünfte Gründer ist Migrant, hat also alleinig eine ausländische Staatsangehörigkeit oder hat die deutsche Staatsbürgerschaft erworben.

Gründer mit früherer (bei Einbürgerung) oder aktueller türkischer Staatsangehörigkeit sind am stärksten vertreten (21 %, Ø 2008–2013). Auch auf Gründer mit (früherer oder aktueller) russischer (10%), polnischer (7 %) oder italienischer (5 %) Staatsangehörigkeit entfallen relativ hohe Anteile. Als überdurchschnittlich gründungsfreudig fällt dabei keine Nationalität auf: die Relationen entsprechen ungefähr auch ihren Bevölkerungsanteilen. >mehr

(Quelle: KfW)

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