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Bei „bibimix“ gibt es Korean Burger

Inhee Chu-Mauer bibi mix k

Die Unternehmerin Inee Chu-Mauer, Foto: migration business

„Make it in Germany“, so nennt die Bundesregierung eine Kampagne, die Einwanderer ermutigen sollen in Deutschland ein Unternehmen zu gründen. Das dachte sich auch die Gründerin Inhee Chu-Mauer, als Sie vor Kurzem in Berlin-Mitte den ersten „Korean-Burger-Restaurant“ eröffnete. Auf die Frage warum sie in einer Trendgegend ihr Geschäft aufgemacht hat, antwortete Frau Chu-Mauer nur: „Ich bin Unternehmerin, ich kann nicht anders. Ich muss immer irgendetwas unternehmen“. Das passt so gar nicht ins Klischee oder Bild eines Migranten.

 

 

Frau Chu-Mauer ist keine Armutszuwandererin und hat auch niemals unser Sozialsystem in Anspruch genommen. „Ich bin einfach nicht der Typ für Sozialhilfe oder Arbeitslosigkeit“, erwähnt die Unternehmerin während sie die neuen Gäste begrüßt. Ihre Gastronomie wird „bibi.mix“ genannt. Man merkt bei der Koreanerin, dass sie in ihrem Leben schon einige Unternehmen gegründet hat. Zuvor war sie im Bereich Import/Export zwischen Europa und Korea tätig. Mit der Eröffnung eines koreanischen Restaurants hat sie sich nicht nur einen weiteren Traum erfüllen wollen, sondern ist auch das Ergebnis von dem was sie vorher gemacht hat. Frau Chu-Mauer ist Vollblut-Unternehmerin und so ist es auch kein Wunder, dass die Zutaten ihrer leckeren Soßen selbst zubereitet werden. Über das Rezept will sie nicht sprechen, das bleibt ein Betriebsgeheimnis – verständlicherweise.

Die koreanischstämmige Deutsche achtet penibel auf Qualität und darauf, dass die Speisenzutaten nicht nur frisch angerichtet, sondern auch ökologisch hergestellt werden. Wenn alles nach ihrer Vorstellung verläuft, möchte sie ihr Konzept eines Tages deutschlandweit anbieten und weitere Filialen eröffnen. Von Montag bis Samstag und von 12 bis 20 Uhr will Frau Chu-Mauer ihren Gästen frisches, traditionelles und koreanisches Essen anbieten. Dafür hat sie sogar einen Schlafraum angemietet und zeigt auf die gegenüberliegende Straßenseite. Solche Essens-Innovationen kommen gut an. Den Gästen schmeckt es. Koreanische Burger muss es einfach auch in Berlin geben!

Text und Foto: Joel Cruz

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