Kategorienarchiv: Meinung

Export von Lebensmitteln aus Afrika – gibt es ein größeres Abenteuer?

Als mich vor kurzem ein Kunde anrief und fragte, ob wir innerhalb von zwei Wochen 100 kg geschnittene Mango im eigenen Saft aus Benin liefern können, habe ich mich eigentlich gefreut. Schon lange diskutierten wir über den großen Bedarf an frischen Mangos.

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Benin – das Chaos beherrschen

Um es vorweg noch einmal zu betonen: ich liebe das Land Benin. Man findet hier sehr offene und freundliche Menschen, die auch im Geschäftsleben sehr motiviert und oft (aber nicht immer) ziemlich kompetent sind. Es gibt zwar keine überragenden Badestrände, aber wenn man mal aus dem Großraum Cotonou heraus ist, schöne Landschaften, viel Grün und …

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Dann industrialisieren wir mal schnell Afrika

Heute erlebte ich einen erhebenden Moment: Aufgrund meiner Arbeit kam ein deutscher Techniker nach Togo und wuchtete schweißüberströmt Edelstahlteile an ihren korrekten Platz. Geht es endlich los? Industrialisieren wir jetzt Afrika?

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Wie die deutsche Visapolitik mein Geschäft schädigt

Ein Geschäftspartner aus Benin kündigt sich an, Monsieur Hongbedji. Er handelt in Cotonou mit gebrauchter Elektroausrüstung. Schon lange habe ich versucht, ihn zu einer Reise nach Deutschland zu bewegen, denn hier habe ich einen guten Kunden, der gebrauchte Transformatoren verkauft und sehr gern in Afrika expandieren möchte.

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Akquise im dunklen Herbst

Es war eine Woche Anfang November, ich kam gerade von einer Reise aus Benin zurück, durch die Wetterumstellung kündigte sich eine Erkältung an und hatte wenig geschlafen, denn ich musste um 6 Uhr morgens einen Zug nach Frankfurt nehmen.

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Ist Afrika für Investitionen nicht viel zu gefährlich?

Welche Nachrichten haben Sie in den letzten Monaten so aus Afrika gehört? Krieg in Mali, Krieg im Kongo, erschossene Bergleute in Südafrika? Wenn Sie genau hingehört haben, bekamen Sie auch den jährlichen Putsch in Guinea-Bissau sowie denjenigen in der Zentralafrikanischen Republik mit.

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Migranten oftmals gut für die Globalisierung gewappnet

Wenn Migranten in Deutschland Unternehmen gründen, genießen sie einige Vorteile gegenüber Einheimischen. So ist es kein Wunder, dass erfreulicherweise immer mehr Migranten eigene Unternehmen führen. Schon 2010 ließen sich 11.000 potentielle Unternehmer mit Migrationshintergrund bei der IHK beraten. Diese Zahl ist in den darauffolgenden Jahren stets weiter gestiegen.

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Nigeria – wie heißt noch mal diese Millionenstadt?

Ankunft in Lagos: Man sieht erst mal ins unüberschaubare Chaos. Wir sind hier im Indien Afrikas. Nicht nur, weil es hier über 300 Millionen Einwohner gibt und etliche Millionenstädte, von denen die meisten Leute noch nie etwas gehört haben, sondern auch weil man hier relativ moderne Großstädte neben im vorletzten Jahrhundert stehen gebliebenen Dörfern hat.

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Wie stehen die Migrantinnen zum Klimaschutz?

Im Rahmen einer repräsentativen Untersuchung haben die Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften und das Ifeu-Instituts (Heidelberg) unter der Leitung von Prof. Dr. Marcel Hunecke und Prof. Dr. Ahmet Toprak insgesamt 1600 türkeistämmige und russischsprachige Migrantinnen sowie 400 Deutsche ohne Migrationshintergrund als Referenzgruppe zwischen 16 und 92 Jahren befragt.

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Internetnutzung im Afrikageschäft – darf ich nie wieder in die USA?

Heute möchte ich einmal über ein Thema schreiben, dass bei den Assoziationen zu Afrika vermutlich nicht in den Top 10 steht: Datensicherheit und der Missbrauch persönlicher Daten durch Nachrichtendienste. Ja, ich weiß, es wurde in den letzten Wochen viel zu diesem Thema geschrieben. Ich meine aber, dass es nicht reicht, irgendwann einfach keine Lust mehr …

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„Phnom Penh – Das Verschwinden verhindern“

Die Hauptstadt Kambodschas hat sich in den letzten Jahrzehnten rasant entwickelt: Sind die 1960er Jahre, nach Beendigung des französischen Protektorats, durch Demokratisierung und Aufschwung geprägt gewesen, haben die Ereignisse der 70er Jahre ihre Narben hinterlassen: Nach den US-amerikanischen Bombardements in Kambodscha folgte unter Pol Pot eine kommunistische Agrarrevolution

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Westafrika im Aufwind

Senegal hat sich wirklich gemacht seit ich das letzte Mal hier war. Wenigstens Dakar ist nun eine richtige Stadt, mit hohen Gebäuden, einer Stadtautobahn (die verläuft jedoch dort wo man eigentlich die Strandpromenade erwarten würde), durchgehend asphaltierten Straßen, teilweise gar mit Fußweg, im Zentrum gar Arkaden und annehmbare Cafés.

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